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Maria, das Heil der Kranken

Reliquien der hl. Bernadette in der Basilika

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17.10.2026

Im November geht ein Schrein mit Reliquien der heiligen Bernadette Soubirous auf Reisen durch das Bistum Augsburg.  Vom 13. bis 15. November dürfen wir den Schrein auch in der Basilika beherbergen und verehren. Bischof Bertram lädt dazu ein, diese Tage als eine Zeit des Glaubens, des Gebetes und der Hoffnung zu begehen.

Programm in der Basilika

Freitag, 13. November
17.15 Uhr: betrachtender Rosenkranz mit Heilungsgebet; Beichtgelegenheit
18.00 Uhr: Heilige Messe
anschl. eucharistische Anbetung bis 20:00 Uhr und Möglichkeit zum Einzelempfang des Krankensegens

Samstag, 14. November
11.00 Uhr: Heilige Messe zu Ehren der Gottesmutter und der
Hl. Bernadette; anschließend Andacht und Möglichkeit zum Einzelempfang des Krankensegens
ab 13.00 Uhr: Möglichkeit zum stillen Gebet vor dem Schrein der Hl. Bernadette
17.15 Uhr: Eucharistische Andacht, Beichtgelegenheit
18.00 Uhr: Vorabendmesse

Sonntag, 15. November
08.45 Uhr: Hl. Messe
10.30 Uhr: Hl. Messe, anschließend Verabschiedung des Reliquienschreins der Hl. Bernadette mit Gebet und Segen
 

Einladungsschreiben Bischof Dr. Bertram Meier.pdf

 

Im Jahr 1858 erschien im französischen Lourdes die Jungfrau Maria der damals 14jährigen Bernadette Soubirous. Maria hinterließ einen Aufruf zur Umkehr, zum Gebet und eine Verheißung des Trostes.

Verbunden mit den Erscheinungen tat sich eine Wasserquelle auf. Das daraus entspringende Lourdes-Wasser steht bis heute im Zentrum der Wallfahrt. Unzählige Kranke und Suchende reisen nach Lourdes, um an diesem Ort Heilung für Körper und Seele zu erbitten. Die Kirche hat bis heute rund 70 Heilungen offiziell als medizinisch unerklärlich und somit als Wunder anerkannt. Die weitaus größere Zahl der Wunder geschieht jedoch im Stillen: die Heilung von seelischen Wunden, das Finden von innerem Frieden und die Kraft, ein schweres Schicksal anzunehmen. Der Wallfahrtsort Lourdes verkörpert daher ganz besonders den Titel „Heil der Kranken“, unter dem Maria seit alters her verehrt wird.

Doch nicht alle können an diesen Gnadenort am Fuße der französischen Pyrenäen reisen. Daher wurde es vor einiger Zeit eingeführt, dass ein Schrein mit Reliquien der heiligen Bernadette auf Reisen geht. Teil der Reliquienreise ist außerdem auch ein kleines Stück Stein von der Erscheinungsgrotte, welches berührt werden kann. So wird die Atmosphäre der Grotte von Massabielle lebendig und wir werden auf besondere Weise angeregt zum Gebet, um die Kraft Gottes zu empfangen, besonders jene Menschen, die krank sind und leiden.

Bernadette selbst litt unter schwerem Asthma und starb im Alter von nur 35 Jahren im Kloster der Schwestern von Nevers. Ihr Lebensbeispiel zeigt, dass Heilsein nicht unbedingt die Abwesenheit von Krankheit bedeutet, sondern das Getragensein durch Gott inmitten von leidvollen Situationen.

Es geht also darum, sich ganz auf Christus auszurichten und auf das Heil-sein, das wir in Fülle empfangen werden durch die Erlösung, die er uns schenkt.

Dies passt auch zu dem Namen, den Maria bei der Erscheinung offenbarte, als sie zu Bernadette sagte: „Ich bin die Unbefleckte Empfängnis“. Maria wurde ohne Erbsünde empfangen im Hinblick auf ihre Berufung, die Mutter Jesu zu sein. Maria war ganz auf Jesus ausgerichtet, ohne Hindernis der Sünde.

Wir alle dürfen durch die Fürbitte Mariens im Glauben und in der Liebe zu Jesus wachsen. Mit der Bitte um Heilung ist der Aufruf zur geistlichen Erneuerung verbunden und die Einladung zur Vertiefung unseres Glaubens und unseres Vertrauens auf die erlösende Kraft Jesu Christi.

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Siehe auch

St. Anton

Auf den folgenden Seiten informieren wir Sie über das Leben in der römisch-katholischen Pfarrgemeinde St. Anton und auch über unsere Pfarrkirche am Wittelsbacher Park.